Kommentar: Schluss mit den Hausaufgaben?

20170308-_MG_2282Spanien gehört zu den Ländern, in denen Hausaufgaben viel Zeit der Schüler einnehmen, da sehr viele aufgegeben werden und Schüler bis zu sechs Stunden wöchentlich an den Aufgaben sitzen. Deshalb wird hierzulande momentan intensiv darüber diskutiert, ob die Anzahl der Aufgaben verringert und zum Teil abgeschafft werden sollte.

An der Deutschen Schule Málaga ist es normal, nach der Schule die aufgegebenen Hausaufgaben zu erledigen. Dennoch sind wir der Meinung, dass in einigen Fächern weniger aufgegeben werden könnte. Vor allem, da viele unserer Schüler sehr weit weg wohnen und somit eine lange Fahrt nach Hause haben, bleibt sehr wenig Zeit für andere Aktivitäten und dann noch die Hausaufgaben…  fast unmöglich!

Hinzukommt die Vorbereitung für die kommenden Tage und anstehende Klausuren, wodurch die Schüler sehr unter Druck stehen und oft an Schlafmangel und fast täglichen Kopfschmerzen leiden. Sie sind dadurch sehr gestresst und können sich oft nicht gut genug auf das Lernen und die Hausaufgaben konzentrieren. Klar kann man sagen, dass die Schüler durch diese Aufgaben das Erlernte wiederholen, doch sollte dieses nicht freiwillig sein? Schüler kennen ihre Stärken und Schwächen und könnten somit selber bestimmen, was sie wiederholen sollten. Sie könnten hierdurch für ihr späteres Leben das selbstständige Denken und Handeln, sowie eine eigenständige Zeiteinteilung erlernen.

Wir finden, dass sich die Lehrer öfter darüber Gedanken machen sollten, was und wie viel sie uns aufgeben.

Lea Kurth & Emma Kreutzer

Die Schülerzeitung zu Besuch bei der SUR
Bundesjugendspiele 2017

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